Biologisches Dekodieren

Zu Beginn des dritten Jahrtausends wird uns eine andere Sicht der Dinge offenbart.
In den letzten zehn Jahren gab es viele neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Neurowissenschaften. Die technisch möglich gewordene Erforschung der Gehirnfunktionen erlauben es uns nun, die Verbindungen zwischen psychologisch wichtigen Erlebnissen und Krankheiten/ Symptomen zu erkennen. Bisher gab es keine wissenschaftlichen Erklärungen für diese Zusammenhänge, die klinisch jedoch schon seit langem beobachtet werden konnten.
Erfahrungen namhafter Wissenschaftler und Autoren wie Antonio Damasio („Descartes’ Irrtum“, „Der Spinoza- Effekt“), Bruce H. Lipton („Intelligente Zellen“) und Gregg Braden („Der Realitäts- Code“) erlauben es uns, diese Verbindung zwischen Psyche und Körper (Organmanifestation) zu verstehen.
Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse beweisen, dass unsere Krankheiten (Symptome) eine exakte physische Antwort auf bestimmte Situationen sind, die im Augenblick der plötzlichen und unerwarteten Stresssituation auf gedanklicher und emotionaler Ebene nicht verarbeitet werden konnten. Die Symptome oder „Funktionsstörungen“ stellen sich nach ganz präzisen biologischen Gesetzen ein. Hierbei spielen unsere Lebenssituation, unsere Lebensgeschichte (besonders während der Zeugungsphase, Schwangerschaft und Geburt) und die unserer Familie und Vorfahren eine entscheidende Rolle.

Therapie

Bei der Therapie geht es also darum, den Auslöser der Erkrankung in der Lebensgeschichte und der Lebenssituation des Patienten herauszufinden.
Wir wissen, dass alles, was in unsrem Körper vorgeht von unserem Gehirn gesteuert wird, also auch unsere Krankheiten. Unser Gehirn ist die Schaltzentrale und funktioniert nach biologischen Codes. Im Falle einer Krankheit gibt es eine „Fehlfunktion“ und es gilt nun für den Therapeuten den Code, der dieses Symptom (= Krankheit) ausgelöst hat, zu finden und diesen Code zu korrigieren (= de-kodieren). Dabei verstehen wir dieses Symptom jedoch nicht als Panne, sondern als die biologische Reaktion des Gehirns in einer bestimmten Stresssituation, die zum Zeitpunkt einzig und allein das Überleben der Art und des Individuums zum Ziel hatte.
Die Arbeit in der Therapie besteht nun daraus, diese tieferen Ursachen von Krankheit und die zugrunde liegenden programmierten Verhaltensmuster zu erkennen, zu fühlen und zu ändern. Die Wirksamkeit liegt in der emotionalen Umkehr und der daraus folgenden Möglichkeit für den Patienten, andere „gesunde“ Reaktionsmuster zu üben. Dabei machen wir uns zunutze, dass die Änderung auf der mentalen Ebene eine Veränderung der körperlichen Erscheinungen (Symptome) nach sich zieht, wie auch umgekehrt die Entstehung des Phänomens ein Folgen des Körpers auf einen in der auslösenden Situation unerträglichen biologischen Stress war. Der Körper folgt dann zwingend dem neuen Denken und Fühlen, so dass der Patient „seiner Heilung nicht entgehen kann“.

Ein Vorteil des Biologischen Dekodierens besteht darin, völlig frei von Nebenwirkungen zu sein. Dadurch ist diese Methode immer kombinierbar mit jeder bestehenden oder bisherigen Therapie.

Beispiel: Allergien

Allergien sind sehr einfach zu heilen, da wir es hier mit einem Konflikt zu tun haben, der bereits gelöst ist und oft sogar so weit zurückliegt, dass man ihn vergessen hat. Das Allergen erinnert das Gehirn immer nur noch an die Situation, in der man in Gegenwart des Allergens Stress erlebt hat. Die Allergie ist sozusagen ein Alarmsystem des Körpers, welches die allergische Person meistens dazu bringt, das Allergen zu meiden. Das ist der biologische Sinn. Die Allergie verschwindet, sobald man den Bezug mit der ursprünglichen Situation herstellt und ganz bewusst diese unnötig gewordene „Alarmanlage“ abschaltet.

Ein 7-jähriges Mädchen sieht, wie direkt vor der Haustür ihr Kätzchen überfahren wird, erschrickt dabei und ist furchtbar traurig, ihr Kätzchen (aus den Augen) verloren zu haben. Bei der nächsten Begegnung mit einer anderen Katze reagiert das Kind mit Asthma (Schreckangst bei Tod) und geschwollenen Augen (jemanden aus den Augen verloren). Das Asthma ist die biologische Lösung für den Schreck des damaligen Todes der Katze und die Augen schwellen an, damit das Mädchen die Katze nicht sehen kann/muss (Schutzfunktion). Nun reagiert ihr Körper jedes Mal beim Anblick einer Katze, um das Mädchen damit von Katzen möglichst fern zuhalten, da das Gehirn unterbewusst weiß, wie schlimm der damalige Schmerz beim Verlust des geliebten Tieres war. Die „Allergie“ ist also nur eine Schutzfunktion des Körpers. Erklärt man dem Kind nun, dass bei dem Kontakt mit einer Katze keinesfalls mehr die augenblickliche Gefahr des Todes des Tieres besteht und es versteht den Bezug zur ursprünglichen Situation, kann man augenblicklich die unnötig gewordene „Alarmanlage“ des Körpers abstellen.
Die Allergie ist verschwunden, d.h. dekodiert.

Literatur

A. Frauenkron-Hoffmann: Ein Handbuch für Eltern: Biologisches Dekodieren

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A. Frauenkron-Hoffmann: Jetzt befreie ich mein Kind! Arbeitsbuch Biologisches Dekodieren

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