Klassische Homöopathie

Die homöopathische ArzneimittelGrundlagen

Erst durch ein spezielles Herstellungsverfahren erhalten die homöopatischen Arzneimittel ihre Wirksamkeit. Die jeweilige Ausgangssubstanz ist in einem bestimmten Verhältnis verdünnt und verschüttelt. Dieses Dynamisieren oder Potenzieren setzt die Arzneikräfte frei, je häufiger desto stärker. So gelten tiefere Potenzen (D3, D6 bis zur C12) als gut geeignet, die Selbstheilungstendenz des Körpers bei akuten Erkrankungen zu unterstützen und die Genesung zu beschleunigen. Höhere Potenzen (C, M, Q) kommen oft bei chronischen Erkrankungen zum Einsatz. Sie wirken oft tiefgreifender bzw. langfristiger und regen den Organismus an, von innen nach außen gesünder zu werden. Im Verlauf der Genesung bessern sich die individuell ausgeprägten Sypmtome sowohl auf geistiger als auch auf psychischer und körperlicher Ebene.

Welche Krankheiten lassen sich durch die klassische Homöopathie behandeln?

Fast alle Erkrankungen, sowohl akute als auch chronische sind der klassischen Homöopathie zugänglich. So klingen Erkältungen, Magen-Darm-Beschwerden, Blasenentzündungen und Kinderkrankheiten unter homöopathischer Therapie rasch wieder ab bevor Komplikationen auftreten. Die Homöopathie will nicht die Schulmedizin ersetzen; manche Operationen, die Versorgung schwerer Verletzungen und bestimmte Medikationen müssen vom Arzt veranlasst werden. Dennoch ist die klassische Homöopathie auch hier begleitend äußerst hilfreich und kann z. B. für eine bessere Wundheilung sorgen. Diabetiker, Rheumatiker und andere Patienten finden Hilfe, Schmerzen und Begleitsymtptomen wirkungsvoll zu begegnen. Besonders Kinder lassen sich schnell homöopathisch anregen. Behandelbar sind u. a. Allergien, Neurodermitis, Erkältungsanfälligkeit und auch psychische Auffälligkeiten wie Bettnässen und Hyperaktivität. Bekannt ist auch eine gute Einflussnahme auf unerfüllten Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt. Selbst Schwindel, Gedächtnisstörungen und Krankheiten des Alters können homöopathisch gebessert werden. Gerade chronische Krankheiten sind oft nachhaltig durch den individuellen Zugang zu jedem einzelnen Patienten mit der klassischen Homöopathie behandelbar. Nach Anamnese (Erstgespräch) und Behandlungsbeginn kann schon oft eine Prognose gestellt werden.

Therapie

Eine gute Voraussetzung für eine homöopathische Kur ist die Bereitschaft des Patienten, den Therapeuten als einen Partner zu sehen, mit dem man frei und selbst verantwortlich für die Gesundheit arbeiten kann. Im Verlauf der Behandlung bessern sich oft nicht nur die Hauptbeschwerde, z. B. die Migräne oder ein Hautausschlag, sondern auch andere, vielleicht weniger schwerwiegende Symptome und das allgemeine Wohlbefinden. Nach den ersten Schritten, der sorgfältigen Anamnese, der Arzneiwahl und Verabreichung sind die Selbstbeobachtung und ihr Bericht über den Heilungsprozess bedeutsam für den Fortgang der Behandlung. Eventuelle Heilungshindernisse gilt es dabei gemeinsam herauszufinden und zu beseitigen.
Die Anregung der im Menschen verborgenen Selbstheilungskräfte durch die homöopathischen Mittel funktioniert auch bei Kindern, Bewusstlosen und sogar Tieren.
Man muss daher nicht daran glauben, damit sie helfen.